TURN ON – Architektur Festival
07. – 09. März 2019

 

präsentiert alljährlich die unterschiedlichen Entwurfsstrategien vor allem österreichischer, aber auch internationaler ArchitektInnen. Die aktuellen Vorträge erzählen dabei jeweils eine Geschichte: die des gesellschaftlich engagierten Wohnbaus, der modern interpretierten Stadthäuser in der Kleinstadt, des unkonventionellen Quartiers in der Großstadt, aber auch der Stadtvillen im Dialog mit denkmalgeschützter Bausubstanz.

Ein weiterer narrativer Bogen umspannt drei konstruktiv und räumlich konsequente Bauten für Bildung; ein anderer drei Gesundheitszentren mit ganz anderer architektonischer Geste. Schließlich geht es um singuläre Bauaufgaben: zwei höchst unterschiedliche Kulturbauten und einen großen Gebäudekomplex für die Justiz in prominenter Lage. Das Weiterbauen als zentrales Thema der europäischen Architektur wird mit Projekten in Kaltern und Bratislava nochmals neu beleuchtet. 

Weitere Informationen zum Festival

 

Unsere Vortragsempfehlung für das TURN ON Architektur Festival 2019

 

 

BIM für mittelständische Architekturbüros – Mystery or Misery?
Architekturbüro FOAM & Artaker CAD Systems

TURN ON Architektur Festival – Freitag 08. März 2019, 13:15 Uhr

 

Das Architekturbüro FOAM, geleitet von Serge Bukor und Xaver Marschalek, beschäftigt sich mit sehr unterschiedlichen Planungsaufgaben. Der Schwerpunkt liegt momentan im Wohnbau.

Die unterschiedlichen beruflichen Hintergründe haben beide darin bestärkt, ihre Arbeit als Architekturschaffende und Planer möglichst umfassend zu betrachten und damit auch Arbeitsmethodik und Werkzeuge laufend zu testen und auf ihre Gebrauchstauglichkeit und ihren Nutzen zu prüfen.

Der Nutzen moderner Technologien bzw. was damit gemeint sein könnte ist in ihrem Büro nicht immer unumstritten, die Gebrauchstauglichkeit ebenso. Effizienz im Planungsprozess klingt vordergründig positiv, zumal in einer Branche, die sich ohnehin kannibalistisch an den Rand des wirtschaftlichen Abgrunds manövriert hat. Und wer weniger Budget bekommt, hat naturgemäß weniger Zeit zur Verfügung.

Der Nutzen von digitalen Werkzeugen sollte daher stets daran gemessen werden, wie viel tatsächliche Arbeitserleichterung für ArchitektInnen damit einhergeht, um die budgetär verlorene Zeit für den geistig-schöpferischen Teil der Arbeit wieder zurückgewinnen zu können.

Und damit wären wir bei der Gebrauchstauglichkeit. Diese ist im Hinblick auf Generationenkonflikte – siehe Umstieg von Analog auf CAD – und Divergenzen zwischen globalen und lokalen Planungskulturen und -standards von vielen Herausforderungen geprägt, denen sich kleinere und mittlere Architekturbüros stellen (müssen).

In diesem Vortrag zeigen wir, wie BIM-Werkzeuge zu dieser Effizienzsteigerung beitragen und zu einer höheren Planungsqualität führen.

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