Es ist weder die Aufgabe noch die Intention unseres BIM Blogs Reklame für Baumaterial Hersteller zu machen.
Dennoch berichten wir über ein neues Material, den transluzenten Beton, warum?

Viele Bauherren wollen eine Glasfassade vor ihren repräsentativen Gebäuden hängen sehen, manche von ihnen wollen ihr Gebäude auch in der Nacht im entsprechenden Glanz erstrahlen lassen.
Glasfassaden sind aus der heutigen Architektur nicht mehr wegzudenken, obwohl alle Lebenszykluskosten Analysen eindeutig davon abraten. Energiekosten – im Fall der Glasfassaden speziell die der Klimatisierung – und die Reinigungskosten sind mit Abstand die größten Kostenfaktoren und machen rund 1/3 der Gesamtkosten aus.
Der transluzente Beton reduziert sowohl Energie- als auch Reinigungskosten und sorgt für entsprechende Aufmerksamkeit. Allerdings nur so lange, bis dieses Material ebenfalls zum Standardrepertoire der aktuellen Architektur geworden ist.

Die tagsüber unbespielte Fassadenfläche des Instituts für Textiltechnik der RWTH Aachen wird nachts durch LED-Technik zum Leben erweckt.
Der Neubau von Carpus + Partner vereint in der innovativen Fassade der Lucem GmbH aus Aachen eine bei Dunkelheit auffällige Außendarstellung mit formaler Zurückhaltung.

Die Lichtbetonwand misst insgesamt etwa 30 Meter mal 4 Meter. Die einzelnen, vorgehängten Elemente aus Lichtbeton sind 1,50 Meter mal 50 Zentimeter groß. Sie werden mit Hinterschnittankern an horizontale Metallschienen verankert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Carpus + Partner AG von Detail.de