Das Cloud-Rendering mit Autodesk Revit und Revit LT ist seit Dezember 2018 nun wesentlich verbessert und erweitert worden. Die Rendering-Engine hat sich verändert, wodurch wesentlich qualitativ hochwertigere Renderings erzeugt werden können.

 

Vorteile Cloud-Rendering

Der große Vorteil des Cloud-Renderings besteht darin, dass Sie während des Prozesses weiter am Revit-Modell arbeiten können, weil die Daten Verarbeitung ausgelagert werden. Weiters steht Ihnen dadurch eine enorme Rechenleistung zur Verfügung, die Ihnen von den Autodesk Servern zur Verfügung gestellt wird. Dadurch gewinnen Sie Zeit, da Sie keine langen Wartezeiten mehr durch den Rendering-Prozess haben.  

 

Was hat sich nun konkret verbessert 

 

Verbesserte Performance

Da beim Autodesk Rendering verteilte Frames auf separate Cloud-Knoten verteilt werden, können Aufträge mit großen und mehreren Einzelbildern wie Sonnenstudien oder Stereopanoramen wesentlich schneller als bisher erzeugt werden. 

 

Verbesserte Renderqualität

Durch die wesentliche Änderung der Render-Engine sind nun realistischere Ergebnisse erzielbar. Die Darstellungen von visuellem Rauschen, der Verdunkelungen im Eckbereich, Lichtflecken bei Flächenbeleuchtung über mehrere Flächen oder auch die Wasserdarstellung wurden dadurch wesentlich verbessert. 

 

Cloud Rendering

 

Licht Rendering CloudWasser Rendering Cloud 

 

Mit dem neuen, physikalisch basierten lichtundurchlässigen Material in Revit können Sie außerdem emittierende Bilder wie Computermonitore so darstellen, dass sie physikalisch korrekt und realistisch erscheinen. 

 

Rendering Bildschirme Cloud

 

Einen enormen Mehrwert liefert nun auch das Dialogfenster der Belichtungs-Nachbearbeitung, so wie Sie es auch aus dem direkten Revit-Rendering gewohnt sind. Damit haben Sie die Möglichkeit, das gerenderte Bild nachzuarbeiten und sehen das Ergebnis sofort, ohne es neu rendern zu müssen. 

 

Belichtungs-Nachbearbeitung

 

Renderings im Durchschnitt um 30% schneller

 

Single-frame splitting (Einzelbild-Aufteilung)
Das Single-frame splitting beschleunigt das Rendern erheblich. Dabei wird ein großes Bild in mehrere kleine Teile zerlegt und jedes Teil auf einer anderen Rendering-Maschine dargestellt. Damit können Bilder auf verschiedene Maschinen aufgeteilt und zeitglich erstellt werden. Nachdem die einzelnen Teile gerendert wurden, werden diese wieder zu einem einzigen Bild zusammengesetzt ohne sichtbare Kanten. Je nach Größe des Bildes bzw. der eingestellten Rendering-Qualität werden aus einem Bild zwei- bis zehnmal schnellere Zeiten als bisher erzielt.

 

Filterbasierte Qualitätseinstellungen
Dabei handelt es sich um neue Funktionen, die die Rendering-Zeit um durchschnittlich 30% verkürzen kann. Sie können die gewünschte Qualitätsstufe angeben und Revit Cloud Rendering überwacht die Qualität des laufenden Renderings und stoppt dieses, wenn die angegebene Qualität erreicht wird. Mit filterbasierten Qualitätseinstellungen können Sie zeitintensive und nutzlose Zyklen vermeiden, die nicht zur Bildqualität beitragen. Je nach Bild variiert die Auswirkung auf das Ergebnis von einer Halbierung der Rendering-Zeit bis hin zu kleineren Verbesserungen.

Vorteil: Durch die Zeitersparnis beim Rendern konnten ebenfalls einige Qualitätseinstellungen verbessert werden, um eine stärkere Verfeinerung von schwer zu rendernden Bilddetails zu ermöglichen.

Die Funktion Cloud Rendering ist z.B. Bestandteil der Autodesk AEC Collection. Dazu werden sogenannte Cloud Credits benötigt –  Cloud-Credits sind eine Einheit, die Autodesk eingeführt hat, um cloudbasierte Aufgaben zu messen und abzugelten.