Artaker CAD Systems präsentierte gemeinsam mit soma ZT GmbH am Freitag, den 10.03.2017 beim Turn On Architekturfestival in Wien.

Es wird in der aktuellen Architektur-Diskussion viel über digital gestützte Entwurfsmethoden und deren Einsatzmöglichkeiten gesprochen und geschrieben. Dieser Diskussion folgend gibt es eine Vielzahl von experimentellen Versuchen, Strukturen mittels digitaler Fabrikationsmethoden und Robotertechnik umzusetzen.

Einerseits soll das Thema des Vortrags die Schnittstelle zwischen den digitalen Konzepten und deren Umsetzbarkeit in der Baupraxis heute beleuchten. Anhand von einigen Beispielen werden die verschiedenen Herangehensweisen und Problematiken von nicht standardisierten Bauprozessen erörtert. Dabei soll gezeigt werden, dass die Abweichung von Standarddetails nicht zwangsläufig zu teureren Lösungen führt. Folglich ist es auch wichtig, baubegleitende Versuchsreihen in die laufende Detailplanung einfließen lassen zu können. Eine solche Möglichkeit bietet die flexible Editierbarkeit der Planung mit einem ganzheitlichen BIM-System. Komplexe Geometrien erfordern einen Mehraufwand und einen erhöhten Detaillierungsgrad, aber sie sind wichtiger Bestandteil in der Architektur, will man eine größere Vielfalt in die zeitgenössische Baukultur einbringen.

Andererseits soll ein Blick in die zum Teil schon gelebte Zukunft gewährt werden: Das Arbeiten aller Projektbeteiligten unabhängig von ihrem Standort an einem gemeinsamen Bauprojekt wird dank neuer, digitaler Kollaborationstechnologien einfacher und effizienter. Dies gilt nicht nur für den Planungsprozess, sondern auch für Arbeiten auf der Baustelle. Auch hier sind digital gestützte Prozesse am Vormarsch.

Hier finden Sie die Aufzeichnung zur Präsentation „Digital Drift“: